Hypnose in Koblenz – als Teil einer ganzheitlichen Behandlung
Hypnose ist in meiner Praxis in Koblenz kein isoliertes Spezialverfahren
und keine spektakuläre Einzelbehandlung. Sie ist vielmehr Bestandteil
eines umfassenderen therapeutischen Konzeptes, in dem Gespräch,
psychotherapeutische Arbeit, NLP, Hypnose und – soweit sinnvoll –
auch körperliche und naturheilkundliche Gesichtspunkte miteinander
verbunden werden.
Viele Patienten wissen sehr genau, was sie verändern möchten.
Sie möchten Ängste überwinden, gelassener reagieren, besser schlafen,
mit dem Rauchen aufhören, ihr Essverhalten verändern oder nach einer
belastenden Lebensphase wieder innere Sicherheit gewinnen.
Trotzdem reagieren Gefühle, Körper und eingeprägte Gewohnheiten
häufig anders, als der bewusste Wille es eigentlich vorgibt.
Genau an dieser Stelle kann Hypnose sinnvoll sein. Sie ermöglicht,
therapeutische Veränderungsprozesse nicht nur auf der bewussten,
verstandesmäßigen Ebene zu bearbeiten, sondern auch jene inneren
Reaktionen anzusprechen, die weitgehend automatisch und unbewusst
ablaufen.
Dabei geht es mir nicht darum, einen möglichst spektakulären
hypnotischen Zustand zu erzeugen. Entscheidend ist ausschließlich,
ob die Hypnose dem Patienten bei seinem konkreten Anliegen hilft
und sinnvoll in den gesamten Behandlungsverlauf eingebunden werden kann.
Erst verstehen – dann verändern
Eine sinnvolle Hypnose beginnt für mich nicht erst in dem Moment,
in dem der Patient die Augen schließt. Zunächst muss verstanden werden,
worum es überhaupt geht.
Im therapeutischen Gespräch wird deshalb herausgearbeitet,
wann das Problem auftritt, wie es entstanden ist, welche Erfahrungen
damit verbunden sind und welche Veränderung tatsächlich erreicht werden soll.
Nicht selten zeigt sich dabei, dass ein zunächst einfach erscheinendes
Symptom Teil eines wesentlich größeren persönlichen Zusammenhangs ist.
Grundlage dieser Arbeit ist unter anderem meine Ausbildung in
personzentrierter Gesprächsführung nach den Standards der GwG.
Hinzu kommt meine langjährige Arbeit mit NLP sowie meine Qualifikation
als NLP-Lehrtrainer DVNLP.
Gespräch und NLP dienen dabei nicht als Vorprogramm zur eigentlichen
Hypnose. Sie sind bereits Teil der Behandlung. In der Hypnose können
anschließend diejenigen Erkenntnisse, Ziele, Vorstellungen und
Veränderungsimpulse aufgegriffen werden, die zuvor gemeinsam
erarbeitet wurden.
Dadurch entsteht keine standardisierte Hypnose nach einem fertigen
Skript. Die Hypnose schließt vielmehr unmittelbar an die individuelle
therapeutische Arbeit mit dem Patienten an.
Was geschieht während einer Hypnose?
Hypnose ist ein Zustand stark fokussierter Aufmerksamkeit.
Äußere Reize treten stärker in den Hintergrund, während innere
Vorstellungen, Gefühle und Körperempfindungen deutlicher wahrgenommen
werden können.
Die Aufmerksamkeit wird dabei nicht ausgeschaltet.
Sie verändert lediglich ihre Richtung. Viele Menschen kennen ähnliche
Zustände aus dem Alltag: beim Versinken in einem Buch, bei intensiver
Musik, beim Tagträumen oder wenn eine vertraute Strecke gefahren wird,
ohne dass jeder einzelne Abschnitt bewusst registriert wird.
Auch während einer Hypnose bleibt der Patient ansprechbar.
Er nimmt die Behandlung wahr und kann Suggestionen annehmen,
verändern oder innerlich ablehnen.
Untersuchungen mit EEG und anderen Verfahren zeigen,
dass Hypnose mit Veränderungen der Aufmerksamkeit,
Wahrnehmung und Informationsverarbeitung verbunden sein kann.
Solche Veränderungen lassen sich jedoch nicht auf ein einfaches
Schema wie „linke gegen rechte Gehirnhälfte“ reduzieren.
Entscheidend für die therapeutische Arbeit ist nicht,
welcher einzelne Messwert sich verändert, sondern dass sich
Aufmerksamkeit und inneres Erleben so verschieben können,
dass automatische Reaktionen, innere Bilder und emotionale
Verknüpfungen leichter zugänglich werden.
Psychische Beschwerden nicht isoliert betrachten
Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit besteht darin,
psychische und körperliche Zusammenhänge gemeinsam zu betrachten.
Angst, Erschöpfung, Schlafstörungen, innere Unruhe oder depressive
Beschwerden können psychische Ursachen haben, sie können aber auch
durch körperliche Faktoren beeinflusst oder verstärkt werden.
Psychische Belastungen wirken sich ihrerseits auf den Körper aus.
Stress verändert beispielsweise Muskelspannung, Atmung,
Herz-Kreislauf-Reaktionen, Verdauung und Schlaf.
Umgekehrt können körperliche Störungen das psychische Erleben
deutlich beeinflussen.
Als Heilpraktiker mit allgemeiner Heilpraktikererlaubnis bin ich
nicht ausschließlich auf psychotherapeutische Verfahren beschränkt.
Ich kann Patienten körperlich untersuchen und – soweit dies innerhalb
meines Tätigkeitsbereiches sinnvoll und zulässig ist – auch
naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten in das Gesamtkonzept
einbeziehen.
Dazu können beispielsweise pflanzliche Arzneimittel,
naturheilkundliche Verfahren, Hinweise zur Ernährung oder die
Empfehlung gehören, bestimmte körperliche beziehungsweise
labormedizinische Fragestellungen näher abklären zu lassen.
Dieser ganzheitliche Blick ist für mich ein wesentlicher Unterschied
zu einer rein auf psychotherapeutische Verfahren beschränkten Arbeit.
Der Patient wird nicht auf ein einzelnes Symptom oder eine einzelne
Diagnose reduziert.
Meine Ausbildung in therapeutischer Hypnose
Meine Ausbildung in therapeutischer Hypnose erfolgte über mehrere Jahre
bei dem Münchner Heilpraktiker und Hypnoselehrer Hubert Scharl.
Dabei handelte es sich nicht um einen einzelnen Kurs oder eine kurze
Zusatzausbildung, sondern um einen längerfristigen persönlichen
Ausbildungsprozess.
Hubert Scharl gehörte zu den frühen Vertretern therapeutischer Hypnose
innerhalb der deutschen Heilpraktikerschaft. Er arbeitete selbst
ganzheitlich und beschäftigte sich neben Hypnose auch mit
psychosomatischen und naturheilkundlichen Zusammenhängen.
Zu seinen Veröffentlichungen gehört unter anderem das Fachbuch
Moderne Hypnose-Techniken für Mediziner.
Meine Ausbildung bei ihm hatte den Charakter eines persönlichen
Lehrer-Schüler-Verhältnisses. Dazu gehörten Seminare,
Hospitationen bei seiner therapeutischen Arbeit,
die Begleitung meiner eigenen praktischen Arbeit sowie Supervision.
Darüber hinaus habe ich bei ihm selbst eine Lehrbehandlung und
intensive hypnotische Selbsterfahrung durchlaufen.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Ausbildung bestand darin,
die Möglichkeiten unbewusster Prozesse nicht nur theoretisch
kennenzulernen, sondern unmittelbar selbst zu erfahren.
Scharl arbeitete dabei auch mit posthypnotischen Suggestionen,
deren Wirkung später überprüft wurde.
Gerade diese persönliche Erfahrung hat mein Verständnis von Hypnose
wesentlich geprägt. Hypnose ist für mich deshalb keine Ansammlung
besonderer Techniken und auch keine spektakuläre Vorführung.
Sie ist eine Form therapeutischer Arbeit mit Wahrnehmung,
Vorstellungskraft, emotionalem Erleben und unbewussten
Reaktionsmustern.
Ebenso wichtig war der ganzheitliche Hintergrund meiner Ausbildung.
Hypnose stand bei Hubert Scharl nicht isoliert neben der übrigen
Heilkunde. Psychische, psychosomatische und körperliche Zusammenhänge
wurden gemeinsam betrachtet. Diese Verbindung findet sich auch in
meiner heutigen therapeutischen Arbeit wieder.
Therapeutische Qualifikation und langjährige Erfahrung
Seit mehr als 35 Jahren bin ich im heilkundlichen und therapeutischen
Bereich tätig. In meine heutige Arbeit fließen unterschiedliche
Ausbildungen und Erfahrungen ein.
Dazu gehören meine Tätigkeit als Heilpraktiker,
meine Ausbildung in personzentrierter Gesprächsführung,
meine Qualifikation als NLP-Lehrtrainer DVNLP,
meine mehrjährige Ausbildung in therapeutischer Hypnose
bei Hubert Scharl sowie mein geisteswissenschaftliches Studium.
Diese unterschiedlichen Bereiche stehen nicht nebeneinander,
sondern ergänzen sich. Gesprächsarbeit hilft dabei,
ein Problem zu verstehen. NLP ermöglicht gezielte Veränderungsarbeit.
Hypnose kann innere Prozesse auf einer stärker emotionalen und
unbewussten Ebene ansprechen. Die heilpraktische Ausbildung wiederum
ermöglicht es, auch körperliche und naturheilkundliche Gesichtspunkte
in die Behandlung einzubeziehen.
Die Methode wird deshalb nicht vor dem Patienten festgelegt.
Entscheidend ist vielmehr, welche Kombination therapeutischer
Möglichkeiten für den einzelnen Menschen sinnvoll erscheint.
Hypnose als kontinuierlicher therapeutischer Prozess
Hypnose wird teilweise als außergewöhnliche Einzelbehandlung angeboten,
für die entsprechend hohe Beträge verlangt werden.
Dieses Konzept entspricht nicht meiner Arbeitsweise.
In meiner Praxis ist Hypnose eine normale therapeutische Möglichkeit
innerhalb des laufenden Behandlungsprozesses.
Sie kann deshalb dann eingesetzt werden, wenn sie sinnvoll ist,
und bei Bedarf auch wiederholt werden.
Ich verstehe Hypnose nicht als Wunderkur,
bei der ein einzelner Termin sämtliche bisherigen Denk-, Gefühls-
und Verhaltensmuster dauerhaft verändert.
Veränderung entsteht häufig dadurch, dass neue innere Erfahrungen,
Vorstellungen und Reaktionsmöglichkeiten wiederholt entwickelt
und stabilisiert werden. Hypnose kann diesen Prozess unterstützen
und vertiefen.
Dadurch soll die Behandlung zugleich bezahlbar und niederschwellig
bleiben. Ein Patient soll nicht jedes Mal eine außergewöhnliche
Spezialleistung buchen müssen, wenn Hypnose innerhalb der normalen
therapeutischen Arbeit sinnvoll eingesetzt werden kann.
Die persönliche Hypnose zu Hause weiter nutzen
Auf Wunsch kann eine Hypnose während der Behandlung aufgezeichnet werden.
Die Aufnahme wird anschließend technisch bearbeitet und dem Patienten
als persönliche Audiodatei zur Verfügung gestellt.
Der besondere Vorteil besteht darin, dass nicht irgendeine allgemeine
Standardhypnose verwendet wird. Der Patient erhält vielmehr genau jene
Hypnose, die aus seiner eigenen therapeutischen Arbeit entstanden ist
und auf seine persönliche Situation abgestimmt wurde.
Dadurch kann die Behandlung zwischen den Terminen fortgesetzt werden.
Suggestionen und hilfreiche innere Erfahrungen bleiben nicht auf eine
einzige Sitzung beschränkt, sondern können regelmäßig wiederholt und
vertieft werden.
Diese Möglichkeit entspricht meinem Verständnis von Hypnose besonders gut:
nicht als einmaliges spektakuläres Ereignis, sondern als Werkzeug
innerhalb eines längerfristigen Veränderungsprozesses.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite
Persönliche Audio-Hypnose.
Anwendungsbereiche der Hypnose in Koblenz
Hypnose kann insbesondere dort eingesetzt werden,
wo belastende Reaktionen trotz bewusster Einsicht bestehen bleiben.
Der Patient weiß möglicherweise genau, wie er reagieren möchte,
während Gefühle, körperliche Reaktionen oder Gewohnheiten weiterhin
automatisch in eine andere Richtung laufen.
Zu den möglichen Anwendungsbereichen gehören unter anderem
Angstzustände, Phobien, Panikreaktionen, depressive Beschwerden,
Burnout, chronische Stressbelastung, Schlafprobleme,
psychosomatische Beschwerden, Raucherentwöhnung,
Gewichtsregulation und mangelndes Selbstvertrauen.
Welche Rolle Hypnose dabei spielt, wird individuell entschieden.
Nicht das Verfahren steht im Mittelpunkt, sondern der Patient
und das konkrete Ziel der Behandlung.
Persönliche Hypnosebehandlung in Koblenz
Wenn Sie eine Behandlung in meiner Praxis in Koblenz wünschen,
steht zunächst Ihre persönliche Situation im Mittelpunkt.
Wir klären, welche Beschwerden bestehen, wie sie sich entwickelt haben
und welche Veränderungen Sie erreichen möchten.
Anschließend lässt sich entscheiden, welche therapeutischen Möglichkeiten
sinnvoll sind und welche Rolle Gespräch, NLP, Hypnose,
naturheilkundliche Behandlung oder andere Verfahren dabei übernehmen können.
Sie müssen sich deshalb nicht bereits vor dem ersten Termin
auf eine bestimmte Behandlungsmethode festlegen.
Ziel ist ein nachvollziehbares und individuelles Behandlungskonzept.